KARL NEUKAUF

(Foto: Regina Mudrich)

Karl Neukauf ist ein äußerst talentiertes junges Gesicht auf der Berliner Chanson-Szene, gesegnet mit einem enormen Schreibtalent sowie einer tief-warmen Bariton-Stimme (die selbst in Bassbereiche hinabreicht, wenn sie will).

 

Aus dem Pressetext seiner Plattenfirma: Wer außer Erbsen gerne eine Dose Knef zum Frühstück, ein Pfund Lindenberg am Mittag mag, sich mit einer Tube Lanegan die Zähne putzt und nicht oder doch mit Wader hadert, 156 Gramm von Randys Newman zu schätzen weiß und Reiser und Kreisler vierhändig am Cembalo hört oder abends gerne einen hochprozentigen Waits zu schätzen weiß – angekommen!

 

Karl Neukauf – hellhörigen Zeitgenossen schon 2010 durch sein gleichnamiges Debüt „Karl Neukauf“ und den Nachfolger „Blaue Erbsen“ (2012) aufgefallen – kommt aus Kassel und lebt in Berlin. Eigenwillig sperrig klingt er, wie in „Deine Welt durch meine Augen“ oder kraftwerkartig tönend, wenn er die Albträume eines Wohnungssuchenden in „Stuck & Hohe Decken“ beschreibt.